Die 12 Vorteile eines Batterietriebzuges für die Taunusbahn

Die 12 Vorteile eines Batterietriebzuges für die Taunusbahn

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1. Die S5 kann (als Batteriezug) sofort von Frankfurt-Süd bis Brandoberndorf durchfahren!  

2. Keine Oberleitung von Friedrichsdorf nach Usingen: ca. 20 Mill. € gespart!  

3. Keine Absenkung der Gleise an zwei Brücken für die Oberleitung!  

4. Keine Abholzung der bewaldeten Seitenstreifen! (6-10m)

5. Keine 2 Systeme auf einer Strecke (S-Bahn/Wasserstoffzug)!

6. Laut Fa. Siemens sind Batteriezüge, auf die Lebensdauer gesehen, bis 120km wirtschaftlicher als Wasserstoffzüge!

7. Kein Umsteigen in Usingen!

8. Kein zweiter Bahnsteig in Usingen!  

9. Niveaugleicher Einstieg bis Brandoberndorf! (Der Wasserstoffzug hätte eine Fußbodenhöhe für Bahnsteige von 76cm Höhe, Bahnsteige der TB sind aber 96cm hoch).

10. Der VHT hat keine Wartungs- und Unterhaltskosten für das Oberleitungssystem!

11. Sollte ein Baum auf die Gleise fallen: Mit Oberleitung wesentlich längere Betriebsstörung als ohne Oberleitung!  

Erläuterungen: 
a. Die Taunusbahn soll bis 2023 von Friedrichsdorf bis Usingen elektrifiziert werden. 10 Jahre später bis Grävenwiesbach! Was ist mit den restlichen 8km bis Brandoberndorf?  Wasserstoffzug wegen 8km?  Hier liegt wohl ein grober Denkfehler vor.
Es macht auch wenig Sinn das Wasserstoffzüge in der Hauptverkehrszeit ab Usingen unter Oberleitung bis in den Frankfurter Hbf fahren!
Die wesentlich schnellere und billigere Lösung für die gesamte Strecke sind Batteriezüge die sofort von Ffm-Süd bis Brandoberndorf fahren können und natürlich im Berufsverkehr auch von Brandoberdorf nach Ffm-Hbf.
b. Der Bau von 1km Oberleitung kostet ca. 1Mill.€, plus der Oberleitung für das Abstellen der Züge im Bahnhof Usingen.
c. Die Kosten sind uns bis heute nicht bekannt.
d. Die Umsteigesituation entfällt bei einem Batteriezug, dadurch wird auch der zweite Bahnsteig nicht mehr benötigt.
e. Die Stürme werden durch den Klimawandel immer heftiger. Das hat in den vergangenen Tagen auch Sturmtief Mortimer gezeigt, der die Bahn teilweise gelähmt hat. Auf der waldreichen Taunusbahnstrecke kann das natürlich auch passieren! Wer repariert dann schnellstens die Oberleitung, wenn auch auf DB-Strecken Oberleitungsschäden vorhanden sind?